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	<description>Kommunistische Aktion - Marxismus-Leninismus Österreich</description>
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		<title>KOMAK-ML</title>
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		<title>Solidarit&#228;t mit den Werkt&#228;tigen in Japan!</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 10:30:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>komakml</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Solidaritätskomitee mit den Werktätigen in Japan Aufruf zu einer Spendenkampagne für die Arbeiter und Arbeiterinnen in Japan und alle von der Tsunami- und Reaktorkatastrophe in Fukushima betroffenen werktätigen Schichten! Spenden bitte auf folgendes Konto: LabourNet Konto-Nr.: 92-093-867 / BAWAG-PSK BLZ 14000 Verwendungszweck: Solidarität mit den Werktätigen in Japan IBAN: AT666000000092093867 BIC: OPSKATWW Einsortiert unter:Nicht kategorisiert<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=komakml.wordpress.com&amp;blog=2630451&amp;post=964&amp;subd=komakml&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
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<h3><a href="http://japankomitee.wordpress.com"><br />
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<h3><a href="http://japankomitee.wordpress.com">Solidaritätskomitee mit den Werktätigen in Japan</a></h3>
<p>Aufruf zu einer Spendenkampagne<br />
für die Arbeiter und Arbeiterinnen in Japan<br />
und alle von der Tsunami- und Reaktorkatastrophe in Fukushima betroffenen werktätigen Schichten!</p>
<p><em>Spenden bitte auf folgendes Konto:</em></p>
<p>LabourNet Konto-Nr.: 92-093-867 / BAWAG-PSK BLZ 14000</p>
<p><strong>Verwendungszweck:</strong> Solidarität mit den Werktätigen in Japan</p>
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		<title>Franz Strobl über die Teuerungsrevolte am 17. September 1911</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 10:04:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>komakml</dc:creator>
				<category><![CDATA[Information]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kämpfe gegen die Teuerung Die großen Teuerungskämpfe des österreichischen Proletariats waren die bedeutendste wirtschaftliche Kampfbewegung der Jahre vor dem ersten Weltkrieg. Neben den Wahlrechtskämpfen waren sie die breiteste Kampfbewegung überhaupt, die das österreichische Proletariat bis zum ersten Weltkrieg führte. Gerade in diesen Kämpfen kommt daher auch das Charakteristische für die gesamte Entwicklung zwischen der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=komakml.wordpress.com&amp;blog=2630451&amp;post=952&amp;subd=komakml&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="font-family:Georgia,serif;">Die Kämpfe gegen die Teuerung</span></h2>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Die großen Teuerungskämpfe des österreichischen Proletariats waren die bedeutendste wirtschaftliche Kampfbewegung der Jahre vor dem ersten Weltkrieg. Neben den Wahlrechtskämpfen waren sie die breiteste Kampfbewegung überhaupt, die das österreichische Proletariat bis zum ersten Weltkrieg führte.<span id="more-952"></span> Gerade in diesen Kämpfen kommt daher auch das Charakteristische für die gesamte Entwicklung zwischen der Jahrhundertwende und 1914 besonders deutlich zum Ausdruck: einerseits die tiefe revolutionäre Gärung, die in den Massen des arbeitenden Volkes vor sich ging, seine zunehmende Radikalisierung und Empörung gegen die Angriffe der Ausbeuter; andererseits die immer schmählichere Brems- und Beschwichtigungstaktik der opportunistischen SP- und Gewerkschaftsführer, die immer zynischeren Versuche der austromarxistischen Führer, die anschwellende Massenbewegung durch scheinlinke Phrasen aufzufangen oder durch demagogische Manöver auf für die Bourgeoisie ungefährliche Wege und Gebiete abzulenken.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Schon unmittelbar nach der Jahrhundertwende wurde die Teuerung immer fühlbarer. Die Monopolisierung ließ in allen Ländern die Preise sprunghaft ansteigen, was in Österreich noch durch den volksfeindlichen Zolltarif des Jahres 1906 und durch reaktionäre Abkommen mit den ungarischen Großgrundbesitzern verschärft wurde.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Die Empörung des arbeitenden Volkes über die Lebensmittelteuerung griff von Jahr zu Jahr rascher um sich. Im Herbst 1908 begann eine breite Welle von Protestversammlungen gegen die geplante Milchverteuerung. Unter dem Druck dieser Bewegung sah sich die Regierung zu einem zeitweiligen Rückzug gezwungen. Mehrere Monate später kam es zu einer neuen Welle erregter Massenversammlungen, die sich durch den ganzen Sommer des Jahres 1909 hinzogen und vor allem gegen die Mehlverteuerung gerichtet waren. Die Protestbewegung griff schnell auf die entscheidenden Teile der Monarchie über. In zehn großen Massenkundgebungen protestierte am 15. Juli 1909 das Wiener Proletariat gegen die Teuerung. Ende Juli 1909 erhob das Prager Proletariat in einer glänzenden Kundgebung von über 30 000 Demonstranten stürmischen Protest gegen den Lebensmittelwucher. In den tschechischen Industrieorten wurde nun Polizei gegen demonstrierende Arbeiter eingesetzt.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Als die Regierung das arbeitende Volk im Herbst 1909 mit einer Reihe neuer Verteuerungen überrumpelte, verstärkte sich die revolutionäre Gärung. Im Oktober 1909 kam es zur ersten großen Wiener Massendemonstration seit den Wahlrechtskämpfen des Jahres 1907. 70 000 Arbeiter demonstrierten am 17. Oktober auf der Ringstraße und unter dem Eindruck der tiefen Empörung der Massen machte die Regierung einige vorübergehende Zugeständnisse.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">In den Demonstrationen und Teuerungskundgebungen des Winters 1909/10 wurden in zunehmendem Maß auch kleinbürgerliche Schichten in die Bewegung einbezogen. Zehntausende Menschen demonstrierten im Dezember 1909 vor dem Parlament, wo bis spät in die Nacht hinein erregte Debatten stattfanden. In wütenden Sprechchören: „Nieder mit dem Brotwucher!&#8220;, „Pfui den Volksbetrügern!&#8220; usw., machte sich die Empörung der Demonstranten Luft. Flugblattaktionen, Massenversammlungen und Demonstrationen zogen sich durch das Frühjahr und den Sommer des Jahres 1910 und erreichten im Herbst 1910 einen neuen Höhepunkt.</span></p>
<p lang="de-DE"><span style="font-family:Georgia,serif;">Unter der Wucht dieser Bewegung sah sich die Regierung neuerdings zu einigen demagogischen Zugeständnissen gezwungen.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Da sich aber bald herausstellte, daß die Regierung einen Geheimvertrag mit den ungarischen Großgrundbesitzern hatte, der die Einfuhr von billigem Fleisch aus dem Ausland verbot, nahm die Kraft der Massenbewegung weiter zu. Nach einer kurzen Unterbrechung durch die Wahlen von 1911 brach der Sturm nach einer neuerlichen Fleischpreiserhöhung im Herbst 1911 los.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Schon während des ganzen Spätsommers 1911 war es auf den Wiener Märkten immer wieder zu spontanen Demonstrationen der Hausfrauen und zu Menschenansammlungen gekommen, die sich mehrmals bedrohlich zuspitzten. Stürmisch drängten die Massen die sozialdemokratische Führung, mit der Politik der leeren Drohungen Schluss zu machen, sich von den demagogischen Manövern der Preistreiberparteien im Parlament nicht länger hinhalten zu lassen und endlich zu handeln. Unter dem Druck dieser Massenstimmung entschloß sich der Parteivorstand schließlich, für den 17. September 1911 eine große Teuerungsdemonstration auf dem Wiener Rathausplatz anzusehen.</span></p>
<h2><span style="font-family:Georgia,serif;">Der 17. September 1911</span></h2>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">In überwältigender Zahl strömten am Morgen des 17. September 1911 die Wiener Arbeiter zum Rathausplatz. Nach und nach wuchs die Menge auf 120 000 Menschen an, und von verschiedenen Plätzen aus begannen die 30 sozialdemokratischen Referenten, die eingeteilt worden waren, zu sprechen. Doch kaum hatte die Massenkundgebung begonnen, kam es auch schon zu den ersten Zusammenstößen mit der massenhaft aufgebotenen Polizei, die versuchte, die Demonstranten zu zerstreuen. Noch waren die Arbeiter verhältnismäßig ruhig und wiesen die Provokationen der Polizei entschieden ab. Aber die Regierung war gewillt, diesmal ihre „starke Hand&#8220; unter Beweis zu stellen und ein „Exempel zu statuieren&#8220;, um die bedrohte „Ruhe und Ordnung&#8220; der Preistreiberei zu festigen. Sie gab den Befehl, das in Alarmbereitschaft gehaltene Militär, Deutschmeister, Dragoner und Ulanen, einzusetzen, um den Rathausplatz und die umliegenden Straßen zu „säubern&#8220;. Mit Steinen setzten sich die attackierten Arbeiter zur Wehr, worauf das Militär das Feuer auf die Menge eröffnete. Als die ersten Verwundeten und Toten auf dem Pflaster lagen, riss den Wienern endgültig die Geduld. Von einer unbeschreiblichen Erregung und Verbitterung gepackt, der Schüsse und der geschwungenen Säbel nicht achtend, begannen die Massen einen wütenden und verzweifelten Kampf. Parkbänke wurden im Nu zu Barrikaden aufgetürmt, Straßenbahnwagen und Autos umgeworfen und in Brand gesteckt, Luxusgeschäfte mit besonders aufreizenden Preisbezeichnungen gestürmt und ihr Inhalt auf die Straße geworfen, in ganzen Straßenzügen Auslagen und Fenster zerschlagen. Schreiend liefen die SP-Funktionäre zwischen den wütenden Arbeitern hin und her, aber sie hatten die Kontrolle über die Bewegung völlig verloren und niemand hörte auf ihre Reden. Ohne klares Ziel vor Augen und ohne wirkliche Führung, machten die Massen nun ihrem monatelang aufgespeicherten Hass gegen die „Ordnung&#8220; der Preistreiberei und des Lohndrucks, ihrer tiefen Verbitterung und Empörung über die jahrelang an ihnen verübten Betrügereien in blinden Zerstörungsakten und Krawallen Luft, die in einigen Bezirken bis in die späten Abendstunden andauerten.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Trotz der Beschwichtigungsversuche der SP- und Gewerkschaftsführer dauerte es einige Tage, bis die Staatsgewalt in Wien wieder die volle „Ruhe&#8220; der Ausbeutung und „Ordnung&#8220; des Preiswuchers hergestellt hatte und der sofort verhängte Ausnahmezustand wieder aufgehoben werden konnte. Dann setzte eine wüste Hetzkampagne der bürgerlichen Presse gegen die Arbeiter und eine schamlose Rachejustiz gegen die am 17. September Verhafteten ein. Zu den fünf Arbeitern, die das Militär erschossen hatte und zu den vielen Dutzenden, die mehr oder minder schwer verletzt worden waren, kamen mehrere hundert Verurteilungen, hunderte Entlassungen usw.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Die großen Klassenkämpfe des österreichischen Proletariats gegen die Teuerung, insbesondere der 17. September 1911, sind für die österreichische Arbeiterklasse in vieler Hinsicht bedeutsam und lehrreich.</span></p>
<p lang="de-DE"><span style="font-family:Georgia,serif;">Diese Kämpfe zeigten, wie tief die revolutionäre Gärung war, die vor dem ersten Weltkrieg in den Massen vor sich ging, zeigten, welche großen revolutionären Energien in der österreichischen Arbeiterklasse schlummerten und bilden daher eine ruhmvolle Tradition ihrer Geschichte.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Die Teuerungskämpfe bewiesen gleichzeitig aber auch, dass die vom Opportunismus zersetzte sozialdemokratische Führung längst nicht mehr gewillt und imstande war, die Massen in den revolutionären Kampf zu führen, sondern sie im entscheidenden Moment im Stich ließ. Mit einer konsequenten und zielklaren Führung an der Spitze wären der breiten Massenbewegung des September </span><span style="font-family:Georgia,serif;">1911 </span><span style="font-family:Georgia,serif;">Erfolge nicht versagt geblieben, ohne revolutionäre, kampfgewillte Führung aber konnte selbst die breiteste Massenbewegung nicht zum Erfolg führen.</span></p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://komakml.wordpress.com/category/information/'>Information</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/komakml.wordpress.com/952/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/komakml.wordpress.com/952/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/komakml.wordpress.com/952/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/komakml.wordpress.com/952/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/komakml.wordpress.com/952/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/komakml.wordpress.com/952/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/komakml.wordpress.com/952/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/komakml.wordpress.com/952/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/komakml.wordpress.com/952/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/komakml.wordpress.com/952/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/komakml.wordpress.com/952/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/komakml.wordpress.com/952/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/komakml.wordpress.com/952/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/komakml.wordpress.com/952/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=komakml.wordpress.com&amp;blog=2630451&amp;post=952&amp;subd=komakml&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>1911 – Ottakring. Die Opfer waren umsonst, die Partei hat versagt. Baut die internationale Partei der Arbeiter neu auf!</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 10:09:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>komakml</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Wiener Stadtrundgang Offenbar haben sich ganz unterschiedliche und mehrere Interessengruppen in Wien gefunden, die des 17. Septembers 1911, der Ottakringer Teuerungsrevolte gedenken wollten. Ein Vortrag in der Rankgasse, ein Parkfest am Yppenplatz, ein Rundgang durch den 16. Wiener Gemeindebezirk und eine Diskussionsveranstaltung im Ottakringer Kultur- und Kommunikationszentrum BOEM sind die uns bekannt gemachten Gruppenarrangements. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=komakml.wordpress.com&amp;blog=2630451&amp;post=959&amp;subd=komakml&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Ein Wiener Stadtrundgang</h3>
<p>Offenbar haben sich ganz unterschiedliche und mehrere Interessengruppen in Wien gefunden, die des 17. Septembers 1911, der Ottakringer Teuerungsrevolte gedenken wollten. Ein Vortrag in der Rankgasse, ein Parkfest am Yppenplatz, ein Rundgang durch den 16. Wiener Gemeindebezirk und eine Diskussionsveranstaltung im Ottakringer Kultur- und Kommunikationszentrum BOEM sind die uns bekannt gemachten Gruppenarrangements. Der historische Rundgang und das anschließende Straßenfest am Hofferplatz waren die in der Öffentlichkeit sichtbarsten, vermutlich also öffentlichkeitswirksamsten Veranstaltungen.<br />
Tatsächlich haben sich am Schuhmeierplatz, dem Rundgangstreffpunkt, geschätzte hundert oder mehr Menschen zusammengefunden, die ihrerseits etwas weniger revolutionäre Kleinstorganisationen vertraten oder umgekehrt eben als anarchistische Rotte den Individualmenschen dahinter repräsentierten. Dazu gesellten sich eine Menge neugieriger und schaulustiger Leute der Vorstadt. Mit einem kleinen Lautsprecherwagen ausgestattet, gestaltete sich die historische Führung informativ auch für die hinteren Reihen. Durch die von der Wiener Polizei zwar nicht angeforderte, aber von ihr dennoch bereitgestellte Eskorte erhielt der historische Umzug das Aussehen einer für Wiener Verhältnisse gar nicht so kleinen politischen Demonstration. Immerhin nahmen die Teilnehmer auch ein paar Transparente mit, deren Aufschriften (z. B.: „AMS macht arbeitslos“) dem zufälligen Passanten allerdings wenig bis nichts von dem gefeierten Ereignis verrieten. Jugendliche Teilnehmer skandierten im Verlauf der Prozession Parolen. So nutzten sie die Chance, sich lautstark einzubringen, die sie durch den Verzicht der Veranstalter auf ohrenbetäubende Rap- und Technobeschallung erhalten hatten.<br />
Der Zug kam immer wieder an einigen für die Geschichte der Arbeiterklasse bedeutsamen Gebäuden Ottakrings zum Stehen und von der Moderation wurde die jeweilige Bedeutung auch erläutert. Meist handelte es sich um allerlei Scharmützel, die sich Arbeiter im Laufe der Geschichte mit Polizei und Militär geliefert hatten.<span id="more-959"></span></p>
<h3>Historische Orte</h3>
<p>Auf dem Schuhmeierplatz, der seinerzeit noch Habsburgplatz geheißen hatte, hatten Jugendliche aus dem dortigen Schulgebäude Holzbänke auf die Straße geworfen und sie zu Barrikaden und Scheiterhaufen aufgetürmt. Glas ging zu Bruch, Umfriedungsgitter und Straßenlaternen wurden demoliert und zu Eisengeflechten gegen die heranrückende Kavallerie zweckangepasst. Der Redakteur der Arbeiter-Zeitung 1911 hatte später noch eine Zeugin des Hooliganismus ausfindig gemacht, eine Ottakringer Arbeiterin, die über den 17. September berichtete: „‚Die Weiber haben die Staner1 hergeschleppt in die Schürzen und die Buben haben‘s geschmissen. Schauen‘s nur, net a Fenster ist ganz da bei der Anstalt.‘ Und sie meint damit die Impfstoffgewinnungsanstalt, die neben der Schule am Schuhmeierplatz lag.“ Außerdem verbrannten die Jugendlichen in der Schule selbst Schulbücher und -hefte, was man, folgt man der „Codierung“ des Historikers Maderthaner („Die Anarchie der Vorstadt“), im Sinne symbolischer Interaktion weniger als irrationale Gegenwehr gegen die ökonomischen Missstände im Europa der damaligen Zeit interpretieren sollte, oder als Ausfluss der sozialdemokratischen Erfolglosigkeit, auf parlamentarischem Wege Lebensmittel und Wohnungsmieten zu verbilligen, sondern als „artikulierten“ Protest gegen die „Verschriftung der Peripherie als Einverleibungsstrategie ins Städtische“ verstehen soll.2<br />
In der Gegend der von dem slowenischen Architekten Jože Plečnik entworfenen Heilig-Geist-Kirche (Baubeginn 1910) waren am 17. September unweit auch der Radetzky-Kaserne, die später wieder, im Februar 1934, eine wichtige militärische Funktion gegen die Arbeiterklasse erhalten sollte, die „Bosniaken“ positioniert worden, ein k. u. k. Elitetrupp, der sich hier mit Aufständischen zu schlagen hatte. Von der Schmelz her, damals unbebaut und Truppenübungsplatz, sind Jugendliche in kleineren Gruppen immer wieder vorgestoßen: „Sie sind aufgetaucht, haben Steine geworfen und sind wieder im Dunkeln der Gstettn3 verschwunden“, wurde informiert.<br />
In der Panikengasse zerstörten Aufständische eine Wachstube mit Eisenstangen, hielten einen Straßenbahnzug an, kippten ihn und benutzten die Wagen als Barrikade. Auch hier setzten sie die Schule in Brand. Eine halbe Stunde oder Stunde später wurde dann auf die Aufständischen geschossen und ein Mädchen erlitt eine schwere Schussverletzung.<br />
In der Klausgasse, wo erst 1907 das Arbeiterheim Ottakring (seinerzeitige Gebäudefront Kreitnergasse) bezugsfertig geworden war, starb der zwanzigjährige Eisendrehergehilfe Otto Brötzenberger. Das Arbeiterheim wurde 1906-1907 als Wohn- und Versammlungshaus der sozialdemokratischen Arbeiter Ottakrings errichtet und verfügte über eine Gastwirtschaft, Klubräume und einen Theatersaal für 1500 Personen. Außerdem befanden sich in dem Haus 40 Arbeiterwohnungen, die als Vorbild für den Bau von Arbeiterwohnungen dienten (gute Belichtung, Zentralheizung!). Über Brötzenbergers Tod wusste der spätere Nationalratsabgeordnete Albert Sever noch 1931 zu berichten: „Zur Verstärkung wurde aus der Radetzkykaserne eine Kompagnie des polnischen Militärregiments Nr. 24 herangezogen. Der erste Verletzte, der ins Arbeiterheim gebracht wurde, war der Genosse Afra (richtig: Franz Avrat) mit einem Lungendurchschuss … Eben als die Kompagnie des Infanterieregiments Nr. 24 gegen das Arbeiterheim heranrückte, ging der Genosse Otto Prötzenberger (sic) über den unverbauten Platz gegenüber dem Arbeiterheim. Er wurde von den Soldaten erreicht, ein Bajonettstich brachte ihn zum Wanken. Er sank in die Knie, raffte sich aber dann noch auf und lief in das Kaffeehaus des Arbeiterheims. Hier stürzte er am Kassiertisch zusammen. In wenigen Minuten war er tot.“ 4 Dann wusste er nicht mehr was los war.5<br />
Am Hofferplatz endete der historische Umzug. Hier wiesen die Veranstalter des Spaziergangs noch einmal darauf hin, dass 1911 die Fenster der Schule geklirrt hatten, die Lehrmittel vernichtet worden waren und die Bänke zum Barrikadenbau an der nebstliegenden Thaliastraße aus den Fenstern geworfen worden waren. Am 17. September 1911 war bis zur Räumung des Hofferplatzes durch die Infanterie bis ca. 18:00 Uhr gekämpft worden, hundert Jahre später, am 17. September 2011, fand am Hofferplatz im Anschluss an die historische Führung durch den Bezirk um ca. 18:00 Uhr eine kleine Gedenkfeier mit Musik statt. Während sich ein Jahrhundert zuvor dort die staatlichen Ordnungskräfte niedergelassen hatten, um von dort aus den Bezirk zu terrorisieren und zur herrschenden Ordnung zu zwingen, vergnügte sich nun hundert Jahre später das nachgeborene Volk an modernem kritischen Liedgut und dem alten Wienerlied. Jawoll!</p>
<h3>Teuerungen heute</h3>
<p>Der Gegenwartsbezug dieser Veranstaltung am 17. September d. J. war – der Name „Teuerungsrevolte“ für die Ereignisse vor 100 Jahren legt es nahe – der Verweis auf die Teuerungen, die der österreichischen Bevölkerung heute zugemutet werden. „‚Die Preise sind in den vergangenen zwölf Monaten um 3,4 Prozent gestiegen, das ist ein Prozentpunkt mehr als die Herbstlohnrunden im vergangenen Jahr den ArbeitnehmerInnen gebracht haben‘, rechnet AKNÖ-Expertin Claudia Tschernutter vor. ‚Man braucht nicht einmal eine ausführliche Einkommensstatistik um zu erkennen, dass die Reallöhne gesunken sind.‘ Am meisten spüren das nach Auskunft der Expertin Menschen mit geringem Einkommen. ‚Je weniger man verdient, desto größer ist der Anteil des Einkommens, den man für das Essen, Strom oder Reinigungsmittel ausgibt. Diese Güter und Dienstleistungen sind sogar um 7 Prozent teurer geworden.‘“6<br />
„Selbst bei den Mindestrentnern (690 Euro) ergeben sich Realverluste von heuer 41 Euro.“7<br />
„Die weltweiten Lebensmittelpreise sind nach Angaben der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) im Januar (2011) den siebten Monat in Folge weiter gestiegen und haben damit ein neues Rekordniveau erreicht. Der FAO-Preisindex für Lebensmittel, mit dem die monatliche Preisschwankung für einen Korb an Lebensmitteln gemessen wird, lag im Januar bei 231 Punkten. Er stieg damit gegenüber Dezember um 3,4 Prozent und erreichte seinen höchsten Stand seit Beginn der Messungen im Jahr 1990.“8 [evtl. Bild einfügen: inflation_2011.jpg]<br />
Sinngemäß fanden sich diese statistischen Daten in den Ansprachen der Veranstaltungsredner wieder. Damit zogen sie eine Parallele zu der Bedrückung der Menschen von vor hundert Jahren, und natürlich ist damit der Versuch verbunden, den Ottakringer Aufstand von vor hundert Jahren vorstellbarer zu machen. Ob im Umkehrschluss auch ein Aufstand heute vorstellbarer gemacht wird, bleibt dahingestellt.</p>
<h3>Die historische Analogie</h3>
<p>„Anerkannte“ Historiker sind, was die zuletzt genannte Argumentation betrifft, zurückhaltender, wobei man sich selbstverständlich immer auch fragt, ob „zurückhalten“ „sich selbst zurückhalten“ oder „andere zurückhalten“ heißt. Die Parallelität der Ereignisse ist natürlich eine bedingte, d. h. bedingt einerseits durch den Kapitalismus, der sich in seinen Wesenszügen in hundert Jahren Entwicklung nicht geändert, sondern bestätigt hat, andererseits bedingt durch den Kapitalismus, der sich seiner Erscheinung nach um ganze hundert Jahre Ausweitung ganz stark unterscheidet. Denn zum Ersten hat eine seitdem im Weltmaßstab gewachsene revolutionär gesinnte Arbeiterschaft ständigen Druck auf die kapitalistische Organisation ausgeübt. Zweitens hat sie durch die revolutionäre Drohung die innere kapitalistische Notwendigkeit sich nach eigener Art zu revolutionieren verstärkt. Drittens findet das kapitalistische System für diese spezifisch kapitalistische Revolutionierung Unterstützung immer wieder auch in den Reihen revisionistisch proletarischer Bestrebungen.9 Das Argument, dass sich heutige Krisenerscheinungen, so sehr sie anderen – ebenfalls sehr ernsthaften aus anderen Zeiten – ähneln mögen, durch die sie umgebenden Bedingungen nicht nur unterscheiden, sondern von den Menschen auch ganz anders wahrgenommen werden, ist nicht von der Hand zu weisen. Zumindest in Österreich ist das allgemeine Wohlstandniveau gegenüber vor hundert Jahren sehr deutlich angehoben, auch wenn sich die Kluft zwischen Arm und Reich ständig verbreitert. Und trotz der ernsthaften Bemühungen der offiziellen Politik das soziale Netz, das die individuelle Falltiefe in der Not stark vermindert, auszudünnen, ist es keineswegs ihre Bestrebung es gänzlich zu entfernen. Mit einem angestrebten, ungewissen Rest an sozialer Sicherung für die Arbeiterschaft und ärmeren Schichten kann man also rechnen, wenn nicht das kapitalistische System aufgrund seiner eigenen Dynamik den Salto Mortale riskieren muss.<br />
Was hier über die österreichische Entwicklung gesagt worden ist, hat wohl auch für England – den zweiten immer wieder herbeigeredeten Gegenwartsbezug, wenn auch in anderer Art und weit anderem Maß – Gültigkeit. In Wirklichkeit ist dieser Vergleich noch oberflächlicher als jener mit der Krise und lässt sich nur durch den häufig herbeizitierten Hooliganismus ziehen und durch dessen propagandistische Verwertung der bürgerlichen Presse zur Diffamierung, seinerzeit der Teuerungsrevolte, heute der Tottenhamer Krawalle. Das harte Strafmaß gegen die 1911 so genannten Exzedenten und das ebenfalls scharfe judikative Vorgehen gegen die Randalierer, wie man sich das Fremdwort in Bezug auf das heutige England behelfend übersetzen kann, machen das Gleichnis nicht tiefgründiger. Das ist auch weiter nicht tragisch, weil man ja mit Analogien nie zu umfassender Erkenntnis gelangt, sie dennoch gewisse Aspekte der Wirklichkeit ins rechte Licht setzen können. Aber der Zweck heiligt die Mittel nicht, wenn man sich damit den Weg zu weiterer, tieferer Einsicht versperrt.<br />
Wir halten es für falsch von den Beteiligten der Aufstände die „böse“ Fama der irrationalen Raserei oder des lumpenproletarischen Anteils abzustreifen. Sonst verstrickt man sich in ein Lügengespinst. Das führt auf der einen, revolutionären Seite zum achtlosen Revolutionarismus, Anarchismus, auf der anderen, bürgerlichen Seite zur heimtückischen Bestätigung und Vereinnahmung desselben, beispielsweise durch die Betonung differenter gesellschaftlicher Codierungen auf Symbolebene à la Maderthaner.10 Mit beidem sind die klassenkämpferischen Arbeiter schlecht beraten.</p>
<h3>Volkserhebung und Revolution</h3>
<p>Der anarchistische Schwindel bemächtigt sich des Spruches: „Wer hat Euch verraten? – Sozialdemokraten!“, und manipuliert mit einem dem Anarchismus wesensfremden, ihm bedeutungslosen Reim. Denn vom wahren anarchistischen Standpunkt aus führt die Sozialdemokratie von allem Anfang an den Klassenkampf verkehrt bzw. fälschlicherweise überhaupt. Das Wort „Verrat“ macht also gar keinen Sinn. Ist es den Anarchisten wirklich ernst, so müssen sie sich zur Sozialdemokratie und zur Arbeiterklasse absolut feindlich von Anfang an stellen, und das tun sie ja auch, und die Arbeiterklasse soll ihr in Wirklichkeit nur ein mögliches Objekt ihrer Bauernfängerei sein. Der Anarchismus will – per Volkserhebung, nicht durch den Klassenkampf – „die allgemeine, zu gleicher Zeit soziale, philosophische, ökonomische und politische Revolution , damit von der gegenwärtigen Ordnung der Dinge, begründet wie sie ist auf dem Eigentume, der Ausbeutung, der Herrschaft und dem Autoritätsprinzip, … kein Stein auf dem anderen bleibe“11, wie es Bakunin ausdrückte. Ein Abrakadabra-Ziel, entgegneten seinerzeit Karl Marx und Friedrich Engels, ihrerseits Befürworter der Sozialdemokratie.<br />
Und es ist dem skrupellosen und verlogenen Anarchismus, welcher selbst also keinen wahrhaftigen Bezug zum Verrat der Sozialdemokratie an der Arbeiterklasse im August 1914 hat, aus der Seele gesprochen, wenn dieser Verrat heute beispielsweise an der Bezeichnung „Lumpenproletariat“ für Lumpenproletariat festgemacht wird. Der damals dreißigjährige Otto Bauer schrieb über den 17. September 1911 noch folgendermaßen: „Was selbst in den gewaltigsten Stürmen des Wahlrechtskampfes nicht geschehen ist, hat sich am 17. September in Wien ereignet. In ganzen Stadtvierteln blieb kein Haus, kein Fenster, keine Laterne unversehrt. In dem Proletarierviertel Ottakring wurden Schulgebäude und Straßenbahnwagen in Brand gesetzt. Barrikaden wurden gebaut, die Truppen schossen auf das Volk, und im Rücken der wild erregten Menge plünderte das Lumpenproletariat Geschäftsläden.“12 Der Artikel, der dieses Zitat enthält, wurde bei der Abschlusskundgebung der 100-Jahr-Feier den Anwesenden am Hofferplatz zu Gehör gebracht.<br />
Bauer schildert – wie es bereits diesen kurzen einleitenden Sätzen zu entnehmen ist – Ausschreitungen von Seiten der Ordnungsmacht und von Seiten der Arbeiterschaft. Außerdem und gesondert erwähnt er die Rolle des Lumpenproletariats in diesem Aufstand. Er schreibt nicht – wie es ihm aber auch unterstellt wird –, dass dieser Aufstand der Arbeiterschaft ein Aufstand des Lumpenproletariats gewesen sei oder dass dieser Aufstand lumpenproletarischen Charakter gehabt hätte. Keineswegs ist der sozialdemokratische Revisionismus aus dieser seiner Erwähnung des Lumpenproletariats herauszufiltrieren. Otto Bauer spricht auch nicht von einem Klassenbündnis, welches Friedrich Engels früher folgendermaßen charakterisiert hat: „Das Lumpenproletariat, dieser Abhub der verkommenen Subjekte aller Klassen, der sein Hauptquartier in den großen Städten aufschlägt, ist von allen Bundesgenossen der schlimmste. Dies Gesindel ist absolut käuflich und absolut zudringlich. Wenn die französischen Arbeiter bei jeder Revolution an die Häuser schrieben: Mort aux voleurs! Tod den Dieben! und auch manche erschossen, so geschah das nicht aus Begeisterung für das Eigentum, sondern in der richtigen Erkenntnis, dass man vor allem sich diese Bande vom Hals halten müsse. Jeder Arbeiterführer, der diese Lumpen als Garde verwendet oder sich auf sie stützt, beweist sich schon dadurch als Verräter an der Bewegung.“13 Dieses Zitat liebt die europäische Linke nicht. Es klingt gar nicht politisch korrekt. Aber Political Correctness schmeckt nicht nur danach, … es ist moralisches Spülwasser. Otto Bauer aber zeichnet zwölf Tage nach dem 17. September 1911 die üppige Suppe nach und bezeugt, dass das Lumpenproletariat im Chaos der Klassenauseinandersetzung hinterrücks seinem Geschäft nachging. Wen solches nicht besorgt machte, wer deshalb das revolutionäre Treiben sausen ließe, beide enthielten sich des revolutionären Handelns.</p>
<h3>Die parlamentarische Zereißprobe</h3>
<p>Letzteres wissen wir von der Sozialdemokratie: Zu wenig gehandelt – zu viel verspielt! Nach der Badeni‘schen Wahlrechtsreform 1896 und den ersten Wahlen im erweiterten Kurienparlament 1897 war es in Österreich zu einem vorübergehenden vollkommenen Erlahmen der proletarischen Massenbewegung gekommen. Es wirkte eine nicht unwesentliche Überschätzung des parlamentarischen Kampfes, nachdem immerhin vierzehn Sozialdemokraten als Abgeordnete ins Parlament eingezogen waren. Otto Bauer hat die Überschätzung des Parlamentarismus in der weiter oben bereits zitierten Schrift gegeißelt,14 hat aber vergessen dazuzusagen, dass diese Überschätzung der parlamentarischen Auseinandersetzung nicht alleine ein Fehler der sozialdemokratischen Basis war, sondern, wie Franz Strobl richtig bemerkt hat, Teile der Führung, insbesondere die Abgeordneten selbst, erfasst hatte.15 Im Jahre 1900 bemerkte der Sozialdemokrat Johann Pölzer: „Die Genossen sagen: Seitdem wir die fünfte Kurie haben, ist es so, als ob die Generale hypnotisiert wären, es rührt sich nichts mehr.“16, und 1904 blies er dann zum Sturm: „Genossen das geht nicht weiter. Wenn wir Drohungen aussprechen, müssen wir sie verwirklichen … Eingreifen gilt es mit aller Macht, denn lange genug haben wir bloß gedroht.“17<br />
Es war die Erfolgsgeschichte der Sozialdemokratie selbst, die zu Widersprüchen innerhalb der Partei geführt hatte, wenn auch noch nicht zum Zerwürfnis. Und es waren auch die geänderten Zeiten, es war das Zeitalter des Imperialismus, was die Widersprüche der Sozialdemokratie bis zum Zerreißen vorantrieb. Nach dem endgültigen Riss, nach dem Verrat, bekam das Wort „Sozialdemokratie“ eine völlig neue Bedeutung. In der Zeit des Konkurrenzkapitalismus war es mit einzelnen Streikaktionen und angedrohten Massenaktionen gelungen die Sozialdemokratie und Gewerkschaften zu stärken und den Einfluss in den proletarischen Massen zu vermehren. Auch war es einer traditionellen Arbeiterschaft gelungen den Unternehmern da und dort ökonomisch einiges, teils Beträchtliches, abzuverlangen. Und solidarisch, Hand in Hand, konnte eine allmähliche Demokratisierung erfochten werden. Hand in Hand bedeutete auch Gewerkschaft und Sozialdemokratie in vielfacher Personalunion – kein unwesentliches Element zur Gestaltung opportunistischer Abweichungen.<br />
Mit dem Eintritt des Kapitalismus in seine imperialistische Phase stellten sich neue Herausforderungen und die veränderte Organisationsstruktur des Kapitals legte Massenaktionen, wie dies Rosa Luxemburg in ihren Schriften anmerkte, nahe und förderte sie auch zutage. Die Arbeiterklasse selbst bekam ungewöhnlichen Zuwachs. Es bildete sich eine „neue“ Arbeiterklasse heran, die in der Partei noch gar nicht richtig Fuß fassen konnte. Die Massen waren zwar noch nicht bereit massenweis in die Partei einzutreten, aber sozialdemokratisch, revolutionär beleckt und vom Klassenbewusstsein durchwegs angehaucht. Auch dies war ein Widerspruch, der desto mehr er eruptiv in Erscheinung trat, die Sozialdemokratie vor Herausforderungen stellte und zur Aktion zwang. Es ist kein Zufall, dass gerade in dieser Zeit die Massenaktion auf internationaler Ebene theoretisch reflektiert wurde. Praktisch alle führenden Sozialdemokraten beteiligten sich an dieser Diskussion und es macht sich darin die spätere Spaltung der Partei schon bemerkbar, aber als „Vorahnung“ sozusagen nur aus der nachträglichen Betrachtung.</p>
<h3>Vom Zwiespalt zur Zweigleisigkeit</h3>
<p>Wie zwiespältig die Argumentationen der Beteiligten bereits waren, also wie die oben nur andeutungsweise angeführten Widersprüche sich selbst in die einzelnen sozialdemokratischen Führungspersönlichkeiten und selbst in ihre Gedanken sich eingefressen hatten, zeigen auch zwei Zitate Victor Adlers, des verdienstvollen Führers der österreichischen Sozialdemokratie, die nur vier Jahre auseinander liegen. Nimmt man sie gesondert voneinander, scheinen sie geradezu diametral entgegengesetzt, betrachtet man sie zusammen, dann erkennt man, wie jener österreichischen Entwicklung der vagen sozialdemokratischen Parteilinken rund um Otto Bauer der Grundstein gelegt wird. Dann erkennt man auch, wie hier ein neuer sozialdemokratischer Charakter, konkret der austromarxistische, geprägt wird. 1898 noch betonte Adler zurecht, wie Rosa Luxemburg bestätigt hat: „Sie verlangen …, man möge eine Wahlrechtsbewegung ins Werk setzen …, offenbar eine Bewegung, die mit derselben Entschiedenheit auftritt, wie die, die wir vor mehreren Jahren hatten. Demgegenüber erkläre ich Ihnen: Heute können wir das nicht tun, vielleicht müssen wir es morgen tun, ich weiß es nicht. Dass wir es aber heute nicht tun können, das ist klar. Solche Bewegungen werden nicht ins Werk gesetzt, weil man sie machen will, solche Bewegungen müssen sich als innere Notwendigkeit aus den Verhältnissen ergeben.“18 Adler konstatierte die Flaute der Massenbewegung, analysierte sie und wies nach, dass man eine Massenbewegung nicht in anarchistischer Gangart aus dem Boden stampfen könne. Aber noch bevor die wirklichen Massenaktionen 1905, nicht unwesentlich von den russischen Ereignissen beeinflusst, explosionsartig erneut in Erscheinung traten, vertrat Adler bereits 1902 in biedermeierlicher Manier: „In dem Maße, als wir eine Parlamentsfraktion haben, tritt nun die äußere Tätigkeit der Parteiorganisationen, die Tätigkeit in den Versammlungen, ich möchte sagen, die Massentätigkeit, naturgemäß in den Hintergrund, insofern sie ein politischer Hebel ist. Wir waren gewohnt, solange wir niemand im Parlament hatten, dem Willen der Arbeiterschaft in großen und demonstrativen Aktionen Ausdruck zu geben … Ich sage hier offen, dass der Grundgedanke der Taktik heute ist, dass endgültig auf diese Formen des äußerlichen Kampfes verzichtet werde, die heute zunächst nicht notwendig und, weil sie nicht notwendig, nicht möglich sind, und dass wir mit Bewusstsein sagen: Zurück in das Haus, zurück in die Vereine, zurück zu einer erziehenden Arbeit im einzelnen!“19<br />
Kühn schritt Adler von der traurigen Analyse zur spießbürgerlichen Maxime voran und wies der Sozialdemokratie den Weg. Dennoch: Seiner Selbsteinschätzung nach war Adler mehr ein kluger Praktiker als ein gewandter Theoretiker und darum galt sein Wort gewichtig, aber nicht endgültig. Und die Realität sollte sich 1905 wieder gegen ihn wenden, als nicht zuletzt durch die Ereignisse zwischen Petersburger Blutsonntag und Oktobermanifest in Russland auch die österreichischen Massen zum Kampf um das allgemeine Männerwahlrecht aufgepeitscht wurden. Da wurde die sozialdemokratische Führung von der Basis geradezu zum Handeln getrieben. Und als das neue Wahlrecht erkämpft war, war es noch nicht zu Ende mit den Massenaktionen. Sie setzten sich fort in der Zeit der Teuerungen. Im Parlament war für die Sozialdemokratie in Sachen Krisenbewältigung nichts zu erreichen.</p>
<h3>Die Ermattung …</h3>
<p>Auf theoretischer Ebene wurde das Problem der Massenaktion de facto 1910 mit der Schrift „Was nun?“ von Karl Kautsky „gelöst“. Dieses Werk hatte aufgrund der Sonderstellung seines Verfassers innerhalb der Sozialdemokratie internationale Bedeutung und stellt ein Musterbeispiel wissenschaftlich, analytischer Arbeitsweise dar. In seiner politischen Stoßrichtung, möchte man fast meinen, wolle es der linksbürgerlichen Soziologie eine Basis legen. Der sozialdemokratischen Kriegsführung gegen das Kapital dichtet es aber das Verfolgen einer „Ermattungsstrategie“ an, und es ist schon allein der von Kautsky zum Zwecke des Abwiegelns erfundene Begriff, der selbst allemal offen lässt, wen die Ermattung zuerst niederwerfen solle. Das Kapital oder die Arbeiterklasse?<br />
Sowohl Kautskys einzigartiger, marxistischer Verstand, aber auch Kautskys revolutionäres Schwanken hinterließen zweifelsohne in der marxistischen Elite Österreichs ihre Spuren. Sein theoretisches Lavieren in revolutionären Fragen hat sich noch zu seinen Lebzeiten, gepaart mit der sogenannten österreichischen Seele, zum Spezifikum des Austromarxismus verhärtet. Der damals im österreichischen Exil weilende Leo Trotzki erinnert sich später, im Jahr 1929: „Otto Bauer, Max Adler und Karl Renner. Das waren sehr gebildete Menschen, die auf verschiedenen Gebieten mehr wussten als ich. Ich habe mit lebhaftestem, man kann schon sagen mit ehrfurchtsvollem Interesse ihrer ersten Unterhaltung im Café Zentral zugehört. Doch schon sehr bald gesellte sich zu meiner Aufmerksamkeit ein Erstaunen. Diese Menschen waren keine Revolutionäre. Mehr noch: sie stellten einen Menschentypus dar, der dem Typus des Revolutionärs entgegengesetzt war … Diese Menschen wussten viel und waren fähig, im Rahmen der politischen Routine – gute marxistische Aufsätze zu schreiben. Aber es waren mir fremde Menschen … Der psychologische Typus des Marxisten kann nur in der Epoche der sozialen Erschütterungen, des revolutionären Bruchs mit den Traditionen und Gewohnheiten entstehen. Der Austromarxist aber erwies sich zu oft als ein Philister, der den einen oder den anderen Teil der Marx‘schen Theorie studierte, wie man Jus studiert, und von den Prozenten vom Kapital lebt. Im alten, kaiserlichen, hierarchischen, betriebsamen und eitlen Wien titulierten die Marxisten einander wonnevoll mit ‚Herr Doktor‘. Die Arbeiter redeten die Akademiker oft mit ‚Genosse Herr Doktor‘ an. Während der ganzen sieben Jahre, die ich in Wien verlebte, war es mir nicht möglich, auch nur mit einer dieser Spitzen mich offen auszusprecchen, obwohl ich Mitglied der österreichischen Sozialdemokratie war, ihre Versammlungen besuchte, an ihren Demonstrationen teilnahm, an ihren Organen mitarbeitete und manchmal meine Referate in deutscher Sprache hielt. Ich empfand die sozialdemokratischen Führer als fremde Menschen, während ich gleichzeitig in Versammlungen oder bei Maidemonstrationen mühelos eine gemeinsame Sprache mit den sozialdemokratischen Arbeitern fand.“20 (Bei diesen Worten Trotzkis mag es sein, dass manchen außereuropäischen Genossen verwandte Ahnungen und Gefühle über die Europäische Linke beschleichen.) Ermattungsstrategie wurde zum Schicksal.<br />
Tatsächlich, berichtet Franz Strobl, dass in den Jahren unmittelbar vor und nach der Jahrhundertwende, quasi bis zum Stichtag des 17. Septembers 1911 die Streik- und Gewerkschaftsbewegung im k. u. k. Österreich ihre absoluten Höhepunkte erlebt hat, danach aber ins Bodenlose darniedersank.21 Selbstverständlich wäre es an der Sozialdemokratie gewesen, diese Massenbewegung zu weiteren immer bewussteren Aktionen bis hin zum Generalstreik und weiter zu führen. Die russischen Bolschewiki haben so – anders als die österreichische Sozialdemokratie – gehandelt und sich bewährt, und wir wollen in diesem Zusammenhang an die scharfen Worte Lenins erinnern: „Es ist die unbedingte Pflicht der Sozialisten, diese Demonstrationen und jede Art von ‚revolutionären Massenaktionen‘ (wirtschaftliche und politische Streiks, Bewegungen in der Armee bis zum Aufstand und Bürgerkrieg) zu unterstützen und zu entfalten, ihnen klare Losungen zu geben, eine illegale Organisation und Literatur zu schaffen, ohne die es unmöglich ist, die Massen zur Revolution aufzurufen und sie anzuleiten, damit sie die Revolution verstehen und sich dafür organisieren … Und genauso müssen die Sozialdemokraten in Europa 1914/1915, ‚am Vorabend‘ der sozialistischen Revolution handeln. Revolutionen kommen nie fertig zur Welt, sie entspringen nicht dem Haupte Jupiters, sie flammen nicht plötzlich auf. Es geht ihnen stets ein Prozess der Gärung voraus, der Krisen, der Bewegungen, der Empörungsausbrüche …“22 Die Krise damals wie heute legt nahe, dass man auf parlamentarischem Weg den Kapitalismus nicht wenden, nicht umkrempeln kann. „Die Krise als Chance“ mag für einzelne Kapitalisten gelten, gilt für das Kapital in seiner Funktionsweise überhaupt, aber die Chance für das Proletariat ist und bleibt die sozialistische Revolution. Eine internationale Partei der Arbeiter, wie es seinerzeit die Sozialdemokratie war, muss sich dessen bewusst sein, mit oder ohne Parlament.<br />
Die Opfer des 17. September 1911 waren umsonst, sie unterlagen der sozialdemokratischen Ermattungsstrategie. Vielleicht in fernen, revolutionären Tagen wird man einmal in einer historischen Generalsicht sagen können: „Kein Opfer war umsonst.“ Bis dahin gilt, was auf der oben erwähnten Gedenkveranstaltung der RKJV auf großem Transparent mit sich trug und uns als tröstlicher, aufmunternder Leitsatz bleibt:</p>
<h3>
Die letzte Schlacht gewinnen wir!</h3>
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		<title>17. September 1911 Aufstand in Ottakring</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 10:05:36 +0000</pubDate>
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		<title>Proletarische Rundschau Mai. 11/Nr. 37</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 00:00:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Auf zum Wiener Tahrīr-Platz! Es lebe der revolutionäre 1. Mai! wir sind wir! 5 Raus aus dem Arbeitslosenlos! Für ein Netzwerk der antifaschistischen Solidarität „… dann würden sich auch mehr Männer melden …“ Aufruhr – Widerstand – Revolution der Völker in Nordafrika und Mittlerem Osten! ICOR-Resolution: Kampf dem NATO-Krieg gegen Libyen! ICOR- KARARI: NATO’nun Libya [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=komakml.wordpress.com&amp;blog=2630451&amp;post=891&amp;subd=komakml&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf zum Wiener Tahrīr-Platz! Es lebe der revolutionäre 1. Mai!<br />
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Raus aus dem Arbeitslosenlos!<br />
Für ein Netzwerk der antifaschistischen Solidarität<br />
„… dann würden sich auch mehr Männer melden …“<br />
Aufruhr – Widerstand – Revolution der Völker in Nordafrika und Mittlerem Osten!<br />
ICOR-Resolution: Kampf dem NATO-Krieg gegen Libyen!<br />
ICOR- KARARI: NATO’nun Libya Savaşına karşı Mücadele edelim!<br />
Gründungsresolution der ICOR<br />
ICOR Kuruluş Kararı<br />
Al-Nakba – die Katastrophe – von 1948 bis heute<br />
Reaktion auf der ganzen Linie oder die postdemokratische Gesellschaft?<br />
§§ 278 – kleines Lexikon <a href="http://komakml.files.wordpress.com/2011/10/rs37_web.pdf">RS37</a></p>
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		<item>
		<title>Proletarische Rundschau Mar. &#8217;11/Nr. 36</title>
		<link>http://komakml.wordpress.com/2011/08/01/proletarische-rundschau-mar-11nr-36/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 00:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>komakml</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Raus zum 8. März – raus auf die Straße Die Pyramiden purzeln, die Sphinx bleibt stehen “TATORT Kurdistan” 1 Eylül 2010’da da barışı ve devrimi istiyoruz! „Demokratische“ Türkische Republik mit Knüppeln gegen Studentenforderungen Hintergrundbericht zum Verfahren gegen Mehmet Desde EGMR entscheidet über Foltervorwurf von Mehmet Desde Das Gezänk zweier Juristinnen, oder doch eine Staatsaffäre? Avusturya’da [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=komakml.wordpress.com&amp;blog=2630451&amp;post=888&amp;subd=komakml&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Raus zum 8. März – raus auf die Straße<br />
Die Pyramiden purzeln, die Sphinx bleibt stehen<br />
“TATORT Kurdistan”<br />
1 Eylül 2010’da da barışı ve devrimi istiyoruz!<br />
„Demokratische“ Türkische Republik mit Knüppeln gegen Studentenforderungen<br />
Hintergrundbericht zum Verfahren gegen Mehmet Desde<br />
EGMR entscheidet über Foltervorwurf von Mehmet Desde<br />
Das Gezänk zweier Juristinnen, oder doch eine Staatsaffäre?<br />
Avusturya’da Türkiye’nin ve Türklerin1 Temsil Edilmesi<br />
Die Vertretung der Türkei und der Türken1 in Österreich<br />
Mediales Nachspiel, Kehrseite – und ungläubige Hoffnung <a href="http://komakml.files.wordpress.com/2011/08/rs36_web.pdf">RS36</a></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Proletarische Rundschau Nov. &#8217;10/Nr. 35</title>
		<link>http://komakml.wordpress.com/2011/04/08/proletarische-rundschau-nov-10nr-35/</link>
		<comments>http://komakml.wordpress.com/2011/04/08/proletarische-rundschau-nov-10nr-35/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 00:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>komakml</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://komakml.wordpress.com/?p=885</guid>
		<description><![CDATA[Dichtung und Wahrheit – Zur Oktoberrevolution 1917 Abschiedsbrief an die Schweizer Arbeiter Ja? Nein? Boykott? – aber in wessen Interesse? İkinci Tekel direnişi sürüyor Wählen – Der Protest, der keiner ist „Rotes“ Wien mit blauen Flecken. Was tun gegen die Blessuren? Schluss mit dem rassistischen Abschiebeterror! Land und Wohnraum „Strontium &#8211; Merkwürdig ist das Wetter [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=komakml.wordpress.com&amp;blog=2630451&amp;post=885&amp;subd=komakml&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dichtung und Wahrheit – Zur Oktoberrevolution 1917<br />
Abschiedsbrief an die Schweizer Arbeiter<br />
Ja? Nein? Boykott? – aber in wessen Interesse?<br />
İkinci Tekel direnişi sürüyor<br />
Wählen – Der Protest, der keiner ist<br />
„Rotes“ Wien mit blauen Flecken. Was tun gegen die Blessuren?<br />
Schluss mit dem rassistischen Abschiebeterror!<br />
Land und Wohnraum<br />
„Strontium &#8211; Merkwürdig ist das Wetter geworden: Mal Sonne, mal Regen, mal Schnee …“<br />
Umweltfrage und Aufgaben der Marxisten-Leninisten <a href="http://komakml.files.wordpress.com/2011/04/rs35_web2.pdf">RS35</a></p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://komakml.wordpress.com/category/nicht-kategorisiert/'>Nicht kategorisiert</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/komakml.wordpress.com/885/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/komakml.wordpress.com/885/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/komakml.wordpress.com/885/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/komakml.wordpress.com/885/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/komakml.wordpress.com/885/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/komakml.wordpress.com/885/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/komakml.wordpress.com/885/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/komakml.wordpress.com/885/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/komakml.wordpress.com/885/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/komakml.wordpress.com/885/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/komakml.wordpress.com/885/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/komakml.wordpress.com/885/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/komakml.wordpress.com/885/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/komakml.wordpress.com/885/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=komakml.wordpress.com&amp;blog=2630451&amp;post=885&amp;subd=komakml&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Proletarische Rundschau Sep. &#8217;10/Nr. 34</title>
		<link>http://komakml.wordpress.com/2011/02/01/proletarische-rundschau-sep-10nr-34/</link>
		<comments>http://komakml.wordpress.com/2011/02/01/proletarische-rundschau-sep-10nr-34/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 00:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>komakml</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Gaza – ein Land im Widerstand Die Erstürmung der „Mavi Marmara“ Über die Beziehungen Iran – Türkei – Israel Fußball verbindet VI. Avrupa Sosyal Forumu Ein Flicken, kleiner als das Loch Menschen in Konfektionsgröße EUropäische Deportationen Zur Mauthausen-Gedenkveranstaltung 2010 Bolschewistische Partei Nordkurdistan/Türkei: Unser 9. Kongress war erfolgreich! Amerlinghaus wird dichtgemacht? RS34 Einsortiert unter:Nicht kategorisiert<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=komakml.wordpress.com&amp;blog=2630451&amp;post=882&amp;subd=komakml&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gaza – ein Land im Widerstand<br />
Die Erstürmung der „Mavi Marmara“<br />
Über die Beziehungen Iran – Türkei – Israel<br />
Fußball verbindet<br />
VI. Avrupa Sosyal Forumu<br />
Ein Flicken, kleiner als das Loch<br />
Menschen in Konfektionsgröße<br />
EUropäische Deportationen<br />
Zur Mauthausen-Gedenkveranstaltung 2010<br />
Bolschewistische Partei Nordkurdistan/Türkei: Unser 9. Kongress war erfolgreich!<br />
Amerlinghaus wird dichtgemacht? <a href="http://komakml.files.wordpress.com/2011/02/pr34_web.pdf">RS34</a></p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://komakml.wordpress.com/category/nicht-kategorisiert/'>Nicht kategorisiert</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/komakml.wordpress.com/882/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/komakml.wordpress.com/882/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/komakml.wordpress.com/882/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/komakml.wordpress.com/882/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/komakml.wordpress.com/882/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/komakml.wordpress.com/882/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/komakml.wordpress.com/882/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/komakml.wordpress.com/882/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/komakml.wordpress.com/882/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/komakml.wordpress.com/882/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/komakml.wordpress.com/882/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/komakml.wordpress.com/882/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/komakml.wordpress.com/882/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/komakml.wordpress.com/882/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=komakml.wordpress.com&amp;blog=2630451&amp;post=882&amp;subd=komakml&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Proletarische Rundschau Sep. &#8217;09/Nr. 33</title>
		<link>http://komakml.wordpress.com/2009/09/03/proletarische-rundschau-sep-09nr-33/</link>
		<comments>http://komakml.wordpress.com/2009/09/03/proletarische-rundschau-sep-09nr-33/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 10:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>komakml</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[FrauenGegenGewalt 8. März 2009 – kein Tag zum Feiern, ein Tag zum Kämpfen! Betriebsversammlung hat den Streik beschlossen! Imperialisten und Zionisten, Hände weg vom Iran! Stoppt den imperialistischen Krieg gegen den Iran! Böses Avakening und Wie die RKJV ihre Mutterorganisation in die Lehre nimmt Wie ein Flugblatt entsteht und wie es böswillig verfälscht wird Zu [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=komakml.wordpress.com&amp;blog=2630451&amp;post=878&amp;subd=komakml&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>FrauenGegenGewalt<br />
8. März 2009 – kein Tag zum Feiern, ein Tag zum Kämpfen!<br />
Betriebsversammlung hat den Streik beschlossen!<br />
Imperialisten und Zionisten, Hände weg vom Iran!<br />
Stoppt den imperialistischen Krieg gegen den Iran!<br />
Böses Avakening und Wie die RKJV ihre Mutterorganisation in die Lehre nimmt<br />
Wie ein Flugblatt entsteht und wie es böswillig verfälscht wird<br />
Zu den Thesen zur Großen Proletarischen Kulturrevolution der IA/RKP<br />
Güler Zere ve tüm hastadevrimci tutsaklara özgürlük!<br />
Albin, Albona, Alfred Avusturya’ya hoş geldiniz, diğer kardeşinizi de bekliyoruz!<br />
Mayısın Kızıllığında Devrimci Önderleri Anmak<br />
Baştan Aşağı Kirli Medya<br />
Avusturya da Durum III <a href="http://komakml.files.wordpress.com/2009/09/pr33_web.pdf">RS33</a></p>
<br />Veröffentlicht in Nicht kategorisiert  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/komakml.wordpress.com/878/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/komakml.wordpress.com/878/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/komakml.wordpress.com/878/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/komakml.wordpress.com/878/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/komakml.wordpress.com/878/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/komakml.wordpress.com/878/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/komakml.wordpress.com/878/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/komakml.wordpress.com/878/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/komakml.wordpress.com/878/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/komakml.wordpress.com/878/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/komakml.wordpress.com/878/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/komakml.wordpress.com/878/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/komakml.wordpress.com/878/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/komakml.wordpress.com/878/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=komakml.wordpress.com&amp;blog=2630451&amp;post=878&amp;subd=komakml&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Proletarische Rundschau Mai &#8217;09/Nr. 32</title>
		<link>http://komakml.wordpress.com/2009/05/01/proletarische-rundschau-mai-09nr-32/</link>
		<comments>http://komakml.wordpress.com/2009/05/01/proletarische-rundschau-mai-09nr-32/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 May 2009 00:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>komakml</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Mauthausen – çok eski de mi kaldı? Yaşasın Devrimci 1 Mayıs! Mart 2009 – bir eğlence günü değil, bir mücadele günüdür! General Motor’un, Avrupa’daki sahip olduğu tesislerde yıllarca çok iyi para kazanmasına rağmen, aşırı üretimden dolayı krize girdi. Avusturya da durum I Avusturya da durum II. Bölüm Mauthausen – lange her? Es lebe der revolutionäre [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=komakml.wordpress.com&amp;blog=2630451&amp;post=874&amp;subd=komakml&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mauthausen – çok eski de mi kaldı?<br />
Yaşasın Devrimci 1 Mayıs!<br />
Mart 2009 – bir eğlence günü değil, bir mücadele günüdür!<br />
General Motor’un, Avrupa’daki sahip olduğu tesislerde yıllarca çok iyi para kazanmasına rağmen, aşırı üretimden dolayı krize girdi.<br />
Avusturya da durum I<br />
Avusturya da durum II. Bölüm<br />
Mauthausen – lange her?<br />
Es lebe der revolutionäre 1. Mai<br />
Bourgeoisie, zahlt eure Krise selbst!<br />
Aufruf zur Demo am Sa, 28.3., 13 Uhr, Westbahnhof 2<br />
Rede der Komak – ml vom 17.01.2009 auf der Demonstration „Eure Krise zahlen wir nicht! Gas- und Strompreise runter!“<br />
Die Finanzkrise wird tiefer …<br />
Postliberalisierung ist EU-konform. Die Menschen sind es nicht!<br />
Alle schwafeln von der Krise – wir auch!<br />
Ganz so ist das nicht, tatsächlich stimmt es aber.<br />
Es lohnt sich &#8211; aber für wen?<br />
Agrarsubventionen &#8230; <a href="http://komakml.files.wordpress.com/2009/05/pr32_web.pdf">RS32</a></p>
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