„Unternehmen werden in den nächsten Jahren wieder satte Gewinne einfahren. Das war immer so und wird immer so bleiben, denn die Wirtschaft ist nun mal zyklisch.“
Mag. Alfred Reisenberger, CEFA, C. A. Cheuvreux Vienna, Head of Austrian & CEE Equity Research (mehr…)
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Es wird immer unerträglicher, was das Kapital den Arbeiter/innen zumutet. Wieder einmal hat es seine Krisensuppe aufgekocht und die kleinen Leute sollen die Bitternis, die es dazu eingebrockt hat, auslöffeln. Dabei pfeifen es die Spatzen von den Dächern, dass von oben von der dünnen Suppe die Absahner wie ehedem ihre fetten Anteile schöpfen. In der Krise rückt die Gesellschaft keineswegs zusammen, sondern sie tritt verstärkt in Konkurrenz; die Klassengegensätze spitzen sich zu. (mehr…)
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„Der jetzige Kollektivvertrag ist vierteljährlich kündbar. Wird er zum Quartal gekündigt, so gilt er für alle DienstnehmerInnen des grafischen Gewerbes noch ein weiteres halbes Jahr weiter. Diese Zeit muss genützt werden, um einen adäquaten Nachfolgevertrag zustande zu bringen. Sollte es wider Erwarten in diesem halben Jahr zu keiner neuen kollektivvertraglichen Regelung kommen, so tritt ein vertragsloser Zustand ein, was bedeutet, dass all jene, die in der Zeit des vertragslosen Zustandes einen neuen Arbeitsplatz in einem grafischen Betrieb annehmen, von den wesentlich schlechteren arbeitsrechtlichen Bedingungen des Unternehmers abhängig sind und nur zu den willkürlich festgelegten Bedingungen des Firmenchefs arbeiten kann.“
Gerhard Hennerbichler;
stv. Bundesgeschäftsführer der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
Im Dezember 2008 hat der Verband Druck & Medientechnik den Kollektivvertrag für die 13.000 Beschäftigten in der Druckereibranche einseitig gekündigt. Als Begründung wurden die „hohen Standortkosten, insbesondere im Personalkostenbereich“, die die „internationale Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Druckereien“ schwächen würden, angeführt. Laut einer Aussendung des Verbands sollen die Personalkosten um 10 % gesenkt und den „Arbeitgebern“ die Möglichkeit gegeben werden, kurzfristige Maßnahmen zu setzen, um „rasch und effizient auf den Konjunktureinbruch reagieren zu können“.
Was bedeutet das nun für die 13.000 Kolleginnen und Kollegen, die in den österreichischen Druckereien arbeiten? (mehr…)
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Siemens Demo
Seit drei Jahren schwelt nun schon der
Konflikt zwischen Geschäftsleitung und
der Belegschaft der Siemens SIS SDE,
damals noch PSE. Mit einem Warnstreik
und einer Gesamt Betriebsversammlung
konnte der Verkauf der PSE verhindert
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1. Mai 2009
9 bis 13 Uhr Informationstisch, Ringstrasse
gegenüber Parlament

Markus Omofuma
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çalışanları, Almanya’daki Rüsselsheim, Eisenach ve Kaiserslautem işletmelerinin yanı sıra, Belçika, Fransa, İngiltere, Polonya, Rusya, İsveç, İspanya ve Macaristan’da da sokağa dökülürken. Avusturya da bilgilendirme toplantısıyla yetindiler. (mehr…)
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In jeder Krise erstickt die Gesellschaft unter der Wucht ihrer eignen, für sie unverwendbaren Produktivkräfte und Produkte und steht hülflos vor dem absurden Widerspruch, dass die Produzenten nichts zu konsumieren haben, weil es an Konsumenten fehlt.
F. Engels
Krisen, und hier in erster Linie Wirtschaftskrisen und nicht davon scheinbar abgekoppelte Finanzkrisen, sind ein fixer Bestandteil des kapitalistischen Systems. (mehr…)
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Wie hat diese Krise angefangen?

Solidarität!
Während des Jahres 2006 haben in den USA die Banken 7 Billionen Dollar Kredite für Wohnungen, Häuser und Investment finanziert. Doppelt soviel wie 1999. Die sogenannten Mortgage-Backed-Securities-Anleihen (MBS) haben Rekordgewinne in Mrd. gemacht. MBS sind hypothekarisch besicherte Anleihen, die besonders in den USA zu den gebräuchlichsten Anleiheformen gehören.
In den USA wurden mehr Wohnungen gebaut als verkauft werden konnten. Dies hat die Preise gesenkt und die Zinsen erhöht. Die Kreditnehmer, die ohne Sicherheiten Kredite bekamen, konnten die Kredite nicht mehr zurückbezahlen. Dadurch hat in den USA die Krise angefangen. Das schön verpackte Mortgage-Backed-Securities-System brach zusammen. Banken gingen bankrott und wechselten die Besitzer. Infolge der Monopolisierung wurden einige Banken von der US-Zentralbank übernommen. (mehr…)
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Bevorstehender Arbeitskampf bei der Post?
Solidaritätsdemonstration
Treffpunkt: 10.12.2008, 17 Uhr, Schwedenplatz
Die Fakten sind bekannt und werden seit der Aufsichtsratssitzung des Postmanagements vom 12.11.2008 immer wieder präsentiert: 9000 Postler müssen bis 2015 gehen, 1000 Postämter werden geschlossen. Mittlerweile wurde diese Ankündigung zwar nicht zurückgenommen, aber auch nicht offiziell bestätigt, das soll bei der Aufsichtratssitzung am 11.12 2008 nachgeholt werden. Der Zentralausschuss der Bediensteten der Österreichischen Post AG hat prompt reagiert. Bereits am 13.11 wurde ein einstimmiger Beschluss gefasst, der alle „gewerkschaftlichen Maßnahmen bis hin zum Streik“ ins Auge fasst. (mehr…)
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Ein Gedicht, das im www fakealisch Kurt Tucholsky und der Weltbühne 1930 zugeschrieben wurde. Es sollte die heutigen Krisenerscheinungenvon 2008 als uralten Hut brandmarken. Die falsche Zuschreibung hat möglicherweise einige Menschen aufs Glatteis geführt. Links, was die falsche Herkunft betrifft – rechts, was den Krisenhergang betrifft. Die Darstellung einer reinen Finanz- und Börsenkrise bricht nicht mit der allgemein üblichen, bürgerlichen Stimmungsmache.
In jeder Krise erstickt die Gesellschaft unter der Wucht ihrer eignen, für sie unverwendbaren Produktivkräfte und Produkte und steht hülflos vor dem absurden Widerspruch, daß die Produzenten nichts zu konsumieren haben, weil es an Konsumenten fehlt. (F. Engels)
Krisen, und hier in erster Linie Wirtschaftskrisen und nicht davon scheinbar abgekoppelte Finanzkrisen, sind ein fixer Bestandteil des kapitalistischen Systems. (mehr…)
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