oder
Ein klärendes Gespräch an der Tankstelle
Der Tankwart starrt teilnahmslos, der Autolenker betroffen auf die Uhr der Zapfsäule.
Der Lenker: Wissen S’, des schreckt mi aber scho’, wenn i mir anschau, wie die Ölpreise klettern.
Tankwart: Ach, des is no gar nix! Warten S’, die steigen noch viel höher.
Der Lenker: Dann verdienen Sie aber a ned mehr wia jetzt.
Tankwart: Naa. Sie aber a ned!

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(Weitere) Bemerkungen zu den Lebensmittelpreisen**
Die Weltlandwirtschaft könnte problemlos 12 Milliarden Menschen ernähren. Das heißt, ein Kind, das heute an Hunger stirbt, wird ermordet.
UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, Jean Ziegler
Die Zahl der Hungernden steigt und ist inzwischen bei 854 Millionen Menschen angelangt. Sieben Millionen Kinder sterben jährlich (5/Sekunde) an Unterernährung oder an Krankheiten, die mit ihr in Verbindung stehen.
Nach Schätzungen der Weltbank drohen weitere etwa 100 Millionen Menschen ins Elend abzurutschen, die zu den 850 Millionen Hungernden hinzukommen werden. Die Weltbank hat inzwischen eine Liste mit 33 Ländern aufgestellt, in denen gewaltsame Unruhen drohten, wie sie schon jetzt etwa aus Haiti, Ägypten und Bangladesch – und vielen anderen Ländern: Burkina Faso, Kamerun, Elfenbeinküste, Senegal, Mauretanien, Äthiopien, den Philippinen, Indonesien und Pakistan – gemeldet werden. (mehr…)
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Widerstand!
Wir gedenken heute den tausenden Opfern des nationalsozialistischen Terrors, der Menschen, die ein barbarisches Herrschaftssystem um ihr Leben und ein bescheidenes Glück gebracht hat. Als Kommunistinnen und Kommunisten erinnern wir auch an den Widerstand, der dem Nationalsozialismus entgegengesetzt worden ist, ein Widerstand, getragen von Menschen mit unterschiedlichen Überzeugungen, mit politischen, humanistischen oder religiösen Motiven. (mehr…)
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Mai 2, 2008
In Istanbul ist die Polizei brutal gegen Demonstranten losgegangen. Die Stadt war bereits seit den frühen Morgenstunden im Ausnahmezustand. Seit dem faschistischen Putsch 1980 ist die Begehung des Ersten Mais in der Türkei nämlich verboten. Die Polizei ging mit Panzerwagen, Tränengas, Wasserwerfern und Knüppeln gegen die Demonstranten vor. Der Protest der Demonstranten richtete sich gegen die Verschlechterungen im Sozialsystem (Erhöhung des Renteneintrittsalters bei gleichzeitiger Herabsetzung des Arbeitgeberanteils bei der Krankenversicherung), die natürlich auch in der Türkei von der Regierungspartei als eine „Sozialreform“ bezeichnet wird. Auch in Österreich kennt man solche „Reformen“. Der türkische Ministerpräsident Erdogan gerät immer mehr unter Druck. Und zwar wird er von rechts, dem kemalistischen Gewaltapparat, mit dem Verbot seiner Partei bedroht, und diesen Druck gibt er nach links, an die Gewerkschaften, weiter. Massenverhaftungen und etliche Verletzte (acht Schwerverletzte) wurden als Folge des brutalen Polizeieinsatzes in Istanbul bereits nach wenigen Stunden in der internationalen Presse gemeldet. (mehr…)
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April 28, 2008
Bugünlerde hemen her dert unutturulup/unutturulmaya çalışarak, Avusturya ‘da ve İsviçre’de oynanacak olan Avrupa şampiyonluğu maçlarına endeks edilmeye çalışılıyor. Hemen her gün gazetelerde ve diğer burjuva medyalarında ne biçim hazırlık yapıldığı üzerine çarşaf çarşaf yazılıyor, çiziliyor. (mehr…)
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Enternasyonalle kurtulur insanlık.
Kadın ve erkek isçiler!
100 yılı aşkın bir süredir zorlu mücadelelerle kazanılmış haklar günümüzde gittikçe vahşice budanmaktadır. Ezilenler ve sömürülenler, 1 Mayıs’ı proletaryanın uluslararası mücadele günü olarak, işçilerin taleplerinin haykırıldığı gün olarak kutlamaktaydı. Avusturya’da ise işçi sınıfı kendi yaşam şartlarının kötüleştirilmesine karşı, geçmişte genel grevlere kadar varan mücadeleler yürüttü. Örneğin Kadın ve erkek işçiler 1950 ‘de besin maddelerinin pahalılaşmasına karşı kitleler halinde sokaklara döküldü ve sermayedarların ve devletin “kolluk kuvvetleri”yle çatışmalara girdiler.Avusturya işçi sınıfının tarihte böyle yiğit mücadeleleri vardır.
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April 17, 2008
Seit 18. Februar 2008 halten die ArbeiterInnen der Kunstfaser-Fabrik MAFISSA in La Plata, Provinz Buenos Aires, ihre Fabrik besetzt. Das ist der aktuelle Stand in einem Arbeitskampf, der sich seit 2005 zuspitzt und gleichzeitig das Ende der illegalen Aussperrung, die die Unternehmensleitung über 80 Tage lang betrieben hat. (mehr…)
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Beispielgebende Solidarität von Ausgegrenzten für Ausgesperrte.
Am Freitag um 15 Uhr sorgte in Wien eine Demonstration für ”freies Leben und Lieben” für großes Aufsehen. Passanten, auch viele Touristen, waren Zeugen des Ereignisses und staunten. Rund 300 Menschen zogen durch den 1. Bezirk, wo vor der argentinischen Botschaft am Stephansplatz eine Zwischenkundgebung zu Mafissa, einer besetzten Fabrik in Argentinien (die KomAk-ml hat bereits berichtet; siehe weiter unten), stattfand. Die Solidarisierung hat den Kampf um „selbstbestimmte Wohnräume“ durch den Brückenschlag zum Arbeitskampf zum Kampf gegen das Kapitalverhältnis überhaupt erweitert. Möge doch dieser vorläufig noch seltene Akt Beispiel sein für die zukünftige gemeinsame Kampftätigkeit der Arbeiterschaft und der sogenannten Prekarisierten auf nationaler und internationaler Ebene! (mehr…)
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März 29, 2008
Wie groß ist die Kriegsgefahr?
Welche Haltung haben wir zum islamischen Regime im Iran?
Was kann die Antikriegsbewegung tun?
Beiträge einer Podiumsdiskussion
Anfang Dezember 2007 fand in Wien eine Podiumsdiskussion statt, die vom „Aktionskomitee gegen den Angriff auf den Iran” organisiert war. Teilnehmende Organisationen waren: AIK, Rat zur Verteidigung des Kampfes der Völker im Iran – Wien, KomAk-ml (jetzt IA/RKP und/bzw. KomAk-ml), Komitee für Freiheit und Gleichheit im Iran – Wien, Liga der Sozialistischen Revolution. Nach einem kurzen Film über die politische Situation im Iran wurden die Fragen „ Wie groß ist die Kriegsgefahr wirklich?”, „ Welche Haltung haben wir zum islamischen Regime im Iran?” und „Was sind die Aufgaben der Antikriegsbewegung?” durch Statements der Podiumsteilnehmer und Beiträge aus dem Publikum besprochen. Ziel war es, den im Juni 2007 von neun demokratischen, antiimperialistischen und kommunistischen Organisationen in Wien gemeinsam veröffentlichten Aufruf „Stoppt den imperialistischen Krieg gegen den Iran!” und die darin enthaltenen Positionen in einem öffentlichen Forum zur Diskussion zu stellen, um die Solidaritätsbewegung politisch und praktisch weiterzubringen. Im Folgenden einige Auszüge aus den Redebeiträgen der Vertreter E. von der KomAk-ml (jetzt Mitglied der IA/RKP) und S. vom „Rat zur Verteidigung des Kampfes der Völker im Iran” (Wien), die im Aktions-Komitee Iran mitarbeiten. (mehr…)
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