Es wird immer unerträglicher, was das Kapital den Arbeiter/innen zumutet. Wieder einmal hat es seine Krisensuppe aufgekocht und die kleinen Leute sollen die Bitternis, die es dazu eingebrockt hat, auslöffeln. Dabei pfeifen es die Spatzen von den Dächern, dass von oben von der dünnen Suppe die Absahner wie ehedem ihre fetten Anteile schöpfen. In der Krise rückt die Gesellschaft keineswegs zusammen, sondern sie tritt verstärkt in Konkurrenz; die Klassengegensätze spitzen sich zu. (mehr…)
November 14, 2009
November 10, 2009
Ohne Kollektivvertrag – wie weiter?
„Der jetzige Kollektivvertrag ist vierteljährlich kündbar. Wird er zum Quartal gekündigt, so gilt er für alle DienstnehmerInnen des grafischen Gewerbes noch ein weiteres halbes Jahr weiter. Diese Zeit muss genützt werden, um einen adäquaten Nachfolgevertrag zustande zu bringen. Sollte es wider Erwarten in diesem halben Jahr zu keiner neuen kollektivvertraglichen Regelung kommen, so tritt ein vertragsloser Zustand ein, was bedeutet, dass all jene, die in der Zeit des vertragslosen Zustandes einen neuen Arbeitsplatz in einem grafischen Betrieb annehmen, von den wesentlich schlechteren arbeitsrechtlichen Bedingungen des Unternehmers abhängig sind und nur zu den willkürlich festgelegten Bedingungen des Firmenchefs arbeiten kann.“
Gerhard Hennerbichler;
stv. Bundesgeschäftsführer der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
Im Dezember 2008 hat der Verband Druck & Medientechnik den Kollektivvertrag für die 13.000 Beschäftigten in der Druckereibranche einseitig gekündigt. Als Begründung wurden die „hohen Standortkosten, insbesondere im Personalkostenbereich“, die die „internationale Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Druckereien“ schwächen würden, angeführt. Laut einer Aussendung des Verbands sollen die Personalkosten um 10 % gesenkt und den „Arbeitgebern“ die Möglichkeit gegeben werden, kurzfristige Maßnahmen zu setzen, um „rasch und effizient auf den Konjunktureinbruch reagieren zu können“.
Was bedeutet das nun für die 13.000 Kolleginnen und Kollegen, die in den österreichischen Druckereien arbeiten? (mehr…)
Juli 26, 2009
Auf Mobbing folgt Kündigun, Fahrradgeschäft CICLOPIA, Wien, 6. Bezirk

Auf Mobbing folgt Kündigung
Fahrradgeschäft CICLOPIA, Wien, 6. Bezirk, von außen eine hippe, schicke Fassade…
doch von innen sieht es anders aus:
- Schäbige Arbeitsverhältnisse
- Sexistische Grundhaltung im team
- ein Chef, der das Arbeitsrecht umgeht, wie es ihm passt
- Homophobe Äußerungen
- Mobbing gegen die dort arbeitenden Frauen (mehr…)
Juli 21, 2009
Krisengewinnler nutzen die Krise zur Arbeitsplatzvernichtung – auch Siemens AG rüstet gegen die ArbeiterInnen

Siemens Demo
Seit drei Jahren schwelt nun schon der
Konflikt zwischen Geschäftsleitung und
der Belegschaft der Siemens SIS SDE,
damals noch PSE. Mit einem Warnstreik
und einer Gesamt Betriebsversammlung
konnte der Verkauf der PSE verhindert
werden. (mehr…)
Mai 6, 2009
April 28, 2009
April 21, 2009
März 6, 2009
EURE Krise zahlen wir nicht! Kapitalismus brauchen wir nicht!
Antikapitalistischer Block
Demo am Sa, 28.3., 13 Uhr, Westbahnhof
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März 4, 2009
Januar 20, 2009
Rede der Komak – ml (deutsch) vom 17.01.2009 auf der Demonstration „Eure Krise zahlen wir nicht! Gas- und Strompreise runter!“
In jeder Krise erstickt die Gesellschaft unter der Wucht ihrer eignen, für sie unverwendbaren Produktivkräfte und Produkte und steht hülflos vor dem absurden Widerspruch, dass die Produzenten nichts zu konsumieren haben, weil es an Konsumenten fehlt.
F. Engels
Krisen, und hier in erster Linie Wirtschaftskrisen und nicht davon scheinbar abgekoppelte Finanzkrisen, sind ein fixer Bestandteil des kapitalistischen Systems. (mehr…)



