Die Internationale erkämpft das Menschenrecht.
Arbeiterinnen, Arbeiter!
Brutal werden heutzutage die in Jahrzehnten von den Arbeiterinnen und Arbeitern erkämpften und erworbenen Rechte zusammengestutzt. Der Erste Mai wurde ursprünglich als Kampftag des internationalen Proletariats gefeiert, als ein Tag an dem überall in der Welt die Arbeiter/innen ihre Kampflosungen auf der Straße kundgetan haben. Die Arbeiter/innenklasse in Österreich hat früher gegen die Verschlechterung ihrer Lebensbedingungen Kämpfe bis hin zum Generalstreik geführt. Gegen die Erhöhung der Lebensmittelpreise zum Beispiel ging die Arbeiter/innenklasse 1950 massenhaft auf die Straße und hat sich gegen die Angriffe des Kapitals und der staatlichen „Sicherheitskräfte“ gewehrt. Es gibt viele Beispiele in der Geschichte des heldenhaften Kampfes der österreichischen Arbeiter/innenklasse.
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Seit 18. Februar 2008 halten die ArbeiterInnen der Kunstfaser-Fabrik MAFISSA in La Plata, Provinz Buenos Aires, ihre Fabrik besetzt. Das ist der aktuelle Stand in einem Arbeitskampf, der sich seit 2005 zuspitzt und gleichzeitig das Ende der illegalen Aussperrung, die die Unternehmensleitung über 80 Tage lang betrieben hat. (mehr…)
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Beispielgebende Solidarität von Ausgegrenzten für Ausgesperrte.
Am Freitag um 15 Uhr sorgte in Wien eine Demonstration für ”freies Leben und Lieben” für großes Aufsehen. Passanten, auch viele Touristen, waren Zeugen des Ereignisses und staunten. Rund 300 Menschen zogen durch den 1. Bezirk, wo vor der argentinischen Botschaft am Stephansplatz eine Zwischenkundgebung zu Mafissa, einer besetzten Fabrik in Argentinien (die KomAk-ml hat bereits berichtet; siehe weiter unten), stattfand. Die Solidarisierung hat den Kampf um „selbstbestimmte Wohnräume“ durch den Brückenschlag zum Arbeitskampf zum Kampf gegen das Kapitalverhältnis überhaupt erweitert. Möge doch dieser vorläufig noch seltene Akt Beispiel sein für die zukünftige gemeinsame Kampftätigkeit der Arbeiterschaft und der sogenannten Prekarisierten auf nationaler und internationaler Ebene! (mehr…)
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Veranstaltung der Subversiven Kantine mit Kurzfilmen und Diskussion zu PC und Handy
26.03.2008, EKH, Beginn 20 Uhr, ab 19 Uhr Volksküche (mehr…)
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In der Provinz Buenos Aires führt die Belegschaft – 500 ArbeiterInnen – von MAFISSA, einer Polyester-Fabrik, seit über 100 Tagen einen wütenden Arbeitskampf. Zuletzt wurde sie ausgesperrt und hat daraufhin, Mitte Februar, die Fabrik besetzt. Angesichts von Packelei vonseiten der gelben Gewerkschaft haben sich die ArbeiterInnen seit 2005 eigenständig organisiert und 2006 eine eigene, basisdemokratische interne Komission aus jungen ArbeiterInnen gebildet. Jetzt aber muss die Belegschaft Angriffe von vom Unternehmen bezahlten und von der Gewerkschaft organisierten Schlägertrupps fürchten.
Wir hoffen noch mehr zu erfahren, um noch Ausführlicheres berichten zu können. Vorerst veröffentlichen wir eine Presseerklärung der Belegschaft: (mehr…)
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Eigentlich ist schon lange bekannt, dass die Sozialpartnerschaft, die wir in Österreich haben, ein Instrument der Herrschenden (Bourgeoisie) ist, mit dem sie die ArbeiterInnenklasse geschickt verschleiert ausbeuten können, also nur für die Unternehmer und sonstigen Bonzen gut ist. Also kann man die Sozialpartnerschaft kaum noch eine „Partnerschaft“ nennen, denn „sozial“ ist sie auch nur gegenüber einem kleinen Teil der Bevölkerung, gegenüber den KapitalistInnen. Österreich kann eigentlich als ziemlich klassenkämpferisches Land bezeichnet werden, denn so erfolgreich wie die Bourgeoisie gegen das Proletariat kämpft, ist ja wohl unglaublich! Und gerade für diesen Klassenkampf der Bourgeoisie eignet sich die Sozialpartnerschaft wunderbar. Der ÖGB, welcher schon lange ein gutes Werkzeug der Kapitalisten ist, spielt auch bei jeder Reform, die den KapitalistInnen mehr Profit bringt, brav mit. So z.B. unterstützte der ÖGB auch jenes Paket, welches uns ArbeiterInnen „erlaubt“ nun 60 Stunden für die Arbeit-„geber“ (= unsere Ausbeuter) zu schuften. (mehr…)
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Alle Züge stehen still, besser jetzt als für immer!
Solidarität mit den Kampfmaßnahmen der Kolleg/innen von der ÖBB!
Den Fahrplan zur Zerschlagung der ÖBB gibt es bereits im schwarzblauen Regierungsabkommen von 2000, jetzt verschärft die Regierung die Gangart: Aufteilung in vier Aktiengesellschaften, die in einer Holding zusammenge-fasst sind, „Modernisierung” des Dienstrechts, Abbau von weiteren 12000 Arbeitsplätzen bis 2010. Aber der ÖBB-Vorstand Rüdiger vorm Walde beruhigt nach Art eines berüchtigten „Sanierungs”profis: „Mitarbeiter, die sich engagieren, müssen nicht um ihre Arbeitsplätze fürchten.” Was will der Interessensvertreter des Kapitals denjenigen, die hackein, damit sagen? Mehr arbeiten, weniger verdienen, weniger Rechte! Die Kolleg/innen der ÖBB reagieren mit Überstundenboykott und unsere Solidarität ist ihnen sicher, denn die Zerschlagung der ÖBB ist kein Einzelfall, die Angriffe auf die werktätigen Massen von Seiten des Kapitals und deren Vertreter in der Regierung werden immer schärfer und frecher: Wenn wir erst die Eisenbahner in die Knie gezwungen haben, so spekulieren die Ausbeuter, dann können wir auch in anderen Industriezweigen, im Handel und Gewerbe all die Schweinereien, die das Lebensniveau der Werktätigen senken, aber unsere Profite erhöhen, durchsetzen. Diese Rechnung geht nur auf, solange sich die Arbeiter/innen nicht wehren.
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Stoppt die Privatisierungen!
Unterstützt den Kampf der Voestalpine-Arbeiter/innen!
Kampf der WTO und anderen imperialistischen Zentralen!
Stellungnahme der KOMAK-ML zur Privatisierung der VOEST
Bei den verstaatlichten Betrieben handelt es sich keineswegs um sozialistische Inseln innerhalb einer kapitalistischen Wirtschaftsordnung, sondern um staatskapitalistische Unternehmen im Dienst der österreichischen Kapitalistenklasse. Aber jede Privatisierung bringt uns deutlich verschlechterte Arbeitsbedingungen (Arbeitshetze, Überstundenzwang,…) und noch unsicherere Arbeitsplätze. Der Hauptgrund für die Verscherbelung der Verstaatlichten sind höhere Profite für das Privatkapital. (mehr…)
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