KOMAK-ML

April 21, 2009

Dringend

Gespeichert unter: antirassistischer und antifaschistischer Kampf, deutsch/almanca — komakml @ 11:52

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Dringender

Spendenaufruf der

Verteidigung von

Mumia Abu-Jamal

18.04.09 (von ivk) Die Frage, ob die Hinrichtung Mumia Abu-Jamals nach der Ablehnung eines neuen fairen Verfahrens durch den Obersten Gerichtshof der USA noch zu verhindern sein wird, hängt auch davon ab, ob die Solidaritätsbewegung die weiteren notwendigen juristischen Schritte der Verteidigung weiterhin durch Spenden finanziell absichern kann

Internationales Verteidigungskomitee (IVK) Bremen

18. April 2009
DRINGENDER SPENDENAUFRUF DER VERTEIDIGUNG VON MUMIA ABU-JAMAL

»Im Namen der Gerechtigkeit bitten wir Sie um Ihre Unterstützung und eine großzügige Spende im Rahmen Ihrer Möglichkeiten.«
Angela Davis, Sprecherin der US-Kampagne gegen die Todesstrafe

Nach der Ablehnung der Wiederaufnahme des Prozesses durch den Obersten Gerichtshof der USA am 6. April 2009 hat Rechtsanwalt Robert R. Bryan, Mumia Abu-Jamals Hauptverteidiger, die dringende Bitte geäußert, die Verteidigung jetzt nicht im Stich zu lassen. Die Kosten für Reisen zu Anwaltsbesuchen im Todestrakt, die Vorbereitung weiterer juristischer Anträge und die notwendige Beauftragung von Sachverständigen werden monatlich weiterhinTausende US-Dollar verschlingen.
Rechtsanwalt Bryan dankt allen, die bisher gespendet haben, es werden aber nun noch größere Anstrengungen notwendig sein.
Die AnwältInnen arbeiten seit Beginn ohne Honorar, können aber die anderen anfallenden Kosten nicht auch noch allein tragen.
Das Team ist fachlich hochkarätig besetzt und setzt sich zusammen aus:
Robert R. Bryan aus San Francisco, Fachanwalt für die Todesstrafe, langjähriges Vorstandsmitglied der National Coalition to Abolish the Death Penalty und jetzt im Vorstand des Weltkongresses gegen die Todesstrafe;
Jill Culbert, Fachanwältin für die Todesstrafe in der Sozietät von Mr. Bryan;
Judith L. Ritter, Professorin für Rechtswissenschaften an der Widener University School of Law, Delaware Campus.

Die Notlage wenden!
Parallel zur Ablehnung des neuen Verfahrens wirken die Kräfte, die auf eine Vollstreckung des Todesurteils drängen, unermüdlich öffentlich und hinter den Kulissen weiter. Die Verteidigung darf in dieser Situation nicht geschwächt werden! Robert R. Bryan:
»Um Mumia aus dem Gefängnis zu befreien und ihn vor der Hinrichtung zu bewahren, ist jetzt entschiedeneres Handeln in der Kampagne und eine größere Unterstützung notwendig. Daß er überhaupt noch im Gefängnis und im Todestrakt sitzt, ist ein Affront gegenüber zivilisierten Standards und internationalen Rechtsgarantien. Wir müssen voller Hoffnung für Gerechtigkeit kämpfen.«

Jede/r kann ohne großen Aufwand etwas dafür tun, Mumia Abu-Jamal nicht seinen Henkern in Pennsylvania und Washington D.C. zu überlassen. Beispiele sind unter »Was tun? – Einige Vorschläge« im neuen Aufruf »Jetzt kommt es auf die Solidaritätsbewegung an«. (Zu finden auf dieser Website – hier klicken).
In der Vergangenheit war die Phantasie der SpenderInnen groß: Einnahmen aus Soli-Konzerten, Soli-Discos oder Lesungen mit Mumia Abu-Jamals Büchern, »Spenden statt Geschenke« bei Familienfeiern, Flohmarktverkäufe, Bücherbörsen, GewerkschafterInnen haben geschlossen ihr Delegiertengeld von Versamlungen und Zimmerleute ihren Lohn aus einem Bauprojekt gespendet etc.. Die Höhe spielt bei all dem keine Rolle, auch kleine Spenden wachsen zu großen Summen heran!

Jede Spende
von Einzelnen, Gruppen und Organisationen ist willkommen und wird garantiert ohne Abzüge an das Verteidigungsteam weitergeleitet. Darüber besteht zwischen Rechtsanwalt Bryan und dem IVK Bremen eine rechtsverbindliche Vereinbarung, die von Mumia Abu-Jamal autorisiert ist.

Spendenkonto für BR Deutschland und umliegendes europäisches Ausland:
Archiv 92/Sonderkonto Jamal
S.E.B. Bank Bremen
Konto-Nr. 100 8738 701 (BLZ 290 101 11)
Stichwort »Verteidigung«

(Überweisungen aus EU-Ländern:
IBAN DE78 2901 0111 1008 7387 01 – BIC: ESSEDE5F290)

Abschließend Angela Davis’ Mahnung, die sie selbst auf der X. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz im Januar 2005 in Berlin ins Zentrum ihres Vortrages gestellt hat:
»Ich möchte betonen, daß wir alle aufstehen sollten für die Freiheit von Mumia Abu-Jamal, nicht nur, weil er ein Opfer der Todesstrafe werden könnte, sondern auch, weil er einer der einflußreichsten intellektuellen Führer der Bewegung gegen die Todesstrafe in den USA und weltweit ist!«
(Siehe Artikel auf dieser Website – hier klicken).
Das IVK Bremen steht für alle Fragen und Anregungen jederzeit zur Verfügung.

18. April 2009
Internationales Verteidigungskomitee (IVK)
Postfach 150 530, D-28095 Bremen
eMail: ivk at freedom-now dot de (aus Gründen der Spamabwehr nicht zum Anklicken geeignet; bitte selbst eingeben!)
http://www.freedom-now.de

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