KOMAK-ML

Juli 5, 2008

Stoppt den imperialistischen Krieg gegen den Iran!

Gespeichert unter: Imperialistismus und Krieg, deutsch/almanca — komakml @ 8:25

Kundgebung

am Freitag 11. Juli 2008

16 bis 19 Uhr

Stephansplatz/Stock im Eisen Platz (Wien)

Aktionskomitee gegen den Angriff auf den Iran:
Antikriegsaktivistlnnen des Komitees, Aktivistinnen der Iranischen Volksfedayin Guerillaorganisation/Wien, Antiimperialistische Koordination (AIK), Initiative für den Aufbau einer Revolutionär-Kommunistischen Partei (IA.RKP),Aug&Ohr, Kommunistische Aktion – marxistisch-leninistisch(KomAk-ml), Rat zur Unterstützung des Kampfs der iranischen VölkerWien, Komitee zur Unterstützung der Freiheit und Gleichheit im IranWien.
zu dieser Kundgebung ruft auch die Liga der Sozialistischen Revolution – LSR auf
Kontakt: Aktionskomitee Iran, 1070 Wien, Stiftgasse 8, shorayedefah(affe)inode.at

Immer wieder drohen höchste Vertreter des US-Imperialismus und des zionistischen Staates mit Militärschlägen gegen den Iran. Sie haben sich nicht damit abgefunden, dass ihr Einfluss in diesem strategisch und wegen dem Ölreichtum wichtigen Land vor fast drei Jahrzehnten wesentlich zurückgedrängt wurde. Damals, 1979, reagierten die Imperialisten gemeinsam und rasch auf den Volksaufstand und ersetzten das USA-gestützte Schah-Regime durch das Khomeini-Regime. Sie förderten die Errichtung eines diktatorischen islamischen Regimes, das mit faschistischen Methoden die Interessen des internationalen Monopolkapitals absichert. 1979 einigte man sich auf dem Treffen von Guadeloupe unter Beteiligung der Vereinigten Staaten, Englands, Frankreichs und Deutschlands auf die Unterstützung eines islamistischen Systems. Um sich zu stabilisieren begann das Regime von Anfang an mit der Unterdrückung der Volkskämpfe und der Verfolgung, Verhaftung und Hinrichtung der kommunistischen, revolutionären und demokratischen Kräfte, insbesondere der Frauenbewegung. Dieses Regime wird massiv von den EU-Imperialisten unterstützt und sie haben schrittweise ihren ökonomischen Einfluss im Iran ausgebaut. Seither haben die EU-Konzerne glänzende Geschäfte mit der Ausplünderung der Arbeiter/innenklasse und den Volksmassen im Iran gemacht, wobei vor allem die deutschen und österreichischen Imperialisten in den letzten drei Jahrzehnten wesentliche Hilfe geleistet haben. Im Rahmen seiner Strategie der „neuen Weltordnung“ versucht der USA-Imperialismus unentwegt, seine Vorherrschaft über Iran und Mittelasien wieder zu erringen, um ein wesentlich stärkeres neokoloniales Ausbeutungssystem zu etablieren. Neben politischem, diplomatischem und wirtschaftlichem Druck auf den Iran, diente auch die militärische Eroberung des Irak und Afghanistan dem Ziel, den Iran in die Zange zu nehmen. Sie gehen sogar soweit, dass sie nicht einmal vor Krieg zurückschrecken.
Die EU-Imperialisten reagieren auf den zunehmenden sozialen Widerstand gegen das Regime der Islamischen Republik Iran mit Versuchen, den neokolonialen Status und den EU-Einfluss abzusichern, indem sie versuchen, die massiven Streiks und Proteste de Arbeiter/innen und Volksmassen entweder zu verschweigen oder sie zugunsten der „gemäßigten“ Teile des Herrschaftssystems umgeleitet haben. Wenn auch heute die meisten EU-Imperialisten auf nichtmilitärische Mittel der Einflussnahme setzen, bedeutet das aber keinesfalls, dass sie im Fall eines von den USA betriebenen Angriffs auf den Iran tatenlos zuschauen werden. Wie die Beispiele Irak und Afghanistan zeigen, werden sie sofort zur Stelle sein, um auch durch militärisches Eingreifen Teile des Kuchens zu ergattern und ihren Einfluss gegen den USA-Imperialismus und gegen die Volksmassen des Landes abzusichern.
Dagegen betonen wir die Solidarität mit der Arbeiter/innenklasse und den Volksmassen des Iran in ihrem Kampf gegen die vom Imperialismus abhängige Kompradoren-Bourgeoisie, die Solidarität mit dem revolutionär-demokratischen und kommunistischen Widerstand im Kampf für den Sturz des Regimes der Islamischen Republik Iran mit der Perspektive der Errichtung einer Volksherrschaft im Iran. Wir wenden uns entschieden gegen jede wirtschaftliche und politische als auch gegen jede militärische Einflussnahme der Imperialisten im Iran und richten uns dabei insbesondere gegen die Machenschaften der eigenen Bourgeoisie, des eigenen Imperialismus.
Für den Fall eines unmittelbar bevorstehenden oder bereits erfolgten Militärschlags gegen den Iran rufen wir zu breiten Aktionen gegen den imperialistischen Krieg auf, die sich insbesondere gegen jede Beteiligung der österreichischen und EU-Imperialisten richten.

Nieder mit dem imperialistischen Krieg!
Nein zum Regime der Islamischen Republik im Iran!
Für die Macht der Werktätigen!
Wir unterstützen den demokratischen, revolutionären und kommunistischen Widerstand!
Imperialismus und Zionismus: Hände Weg vom Iran!
Für Freiheit und Sozialismus!

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