Die Spaltung der Organisation wurde von der jetzigen IA/RKP durch billige diplomatische Tricksereien zu erreichen versucht, lange forciert und schließlich durchgeführt. Spätestens im zweiten Halbjahr 2007 zog sie es vor, nicht mehr alle Mitglieder über die Vorgänge innerhalb der Organisation zu informieren und vereitelte damit, dass sich die Mitglieder der Organisation auf die anstehenden und zukünftigen Aufgaben gut hätten vorbereiten können. Trotzdem es dieser Gruppierung schon längst gelungen war, einen Keil in die Organisation selbst zu treiben, blieb sie bei dem Versuch, die Organisation endgültig zu spalten, erfolglos. Daher hat sie sich am 24.12.2007 von der Organisation abgesetzt und in einer privaten Veranstaltung – sich den neuen Namen gebend – unter Vortäuschung von organisatorischer Legitimität den Ausschluss von einzelnen Mitgliedern lanciert. Natürlich entbehrt dieses Vorgehen jeglicher organisatorischer Grundlage, hat seinen Grund allein in der maßlosen Selbstüberschätzung seiner Betreiber. Die „Ausgeschlossenen“ waren just auch noch MigrantInnen. (Die KomAk-ml hat sich ja besonders mit der Vorgabe hervorgetan, die marxistisch-leninistischen Kräfte in Österreich, vor allem auch die migrantischen, zusammenschließen zu wollen.) Darüber mag man in erster Hinsicht vielleicht hinwegsehen wollen. Man wird aber nicht umhinkommen, sich eines Tages doch noch mit der Spalterfraktion, „IA/RKP“, in einem stärker kritischen Licht auseinanderzusetzen. Ob sich diese Fraktion mit dem Attribut „vormals KomAk-ml“ selbstgefällig schmücken darf, sei dahingestellt und ist der wirklichen und heute noch existenten und politisch arbeitenden KomAk-ml furzwurscht.
Egal ist aber nicht, dass diese IA/RKP die gesamte kurze Geschichte der Organisation KomAk-ml wie ein angestammtes Recht betrachtet, das sie für sich alleine beansprucht, und ganz und gar nicht egal ist es, dass sie die gemeinsam erarbeiteten Organisationsressourcen ebenfalls allein für sich, also als ihr Privateigentum, in Anspruch nimmt. Damit verhindert diese Organisation mit bürgerlichen Methoden, was sie zu fördern vorgibt, nämlich die politisch revolutionäre Arbeit. Des Weiteren verweigert die IA/RKP jedes Gespräch über die angemessene Aufteilung der Ressourcen und negiert diesbezügliche Aufforderungen vonseiten der KomAK-ml völlig.
Eine eigens einberufene Versammlung der KomAk-ml hat folgerichtig beschlossen, dass dieses Verhalten der „IA/RKP-Fraktionsmitglieder“ innerhalb der KomAk-ml nicht weiter hingenommen werden kann. Einer Einladung auf diese Versammlung sind die IA/RKP-Fraktionsmitglieder nicht gefolgt, weil sie ihr Verhalten gar nicht rechtfertigen können. Somit sind diese gemäß Statut der KomAk-ml (§5) als freiwillig ausgetreten zu betrachten.
März 26, 2008
Die Spaltung der Organisation wurde von der jetzigen IA/RKP
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